Die Kombination aus vollständiger chirurgischer Resektion und intraoperativer Hyperthermie-Intraperitoneal-Chemotherapie (HIPEC) verbessert die Lokoregionskontrolle bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Dickdarmkrebs.
Studiensteckbrief
Autoren: Alvaro Arjona-Sánchez, Esther Espinosa-Redondo, Alberto Gutiérrez-Calvo, Juan J. Segura-Sampedro, Estibalitz Pérez-Viejo, Vanessa Concepción-Martín, Susana Sánchez-García, Alfonso García-Fadrique, Isabel Prieto-Nieto, Pedro Barrios-Sanchez, Juan Torres-Melero, Maria Ramírez Faraco, Arancha Prada-Villaverde, Joaquin Carrasco-Campos, Manuel Artiles-Armas, Pedro Villarejo-Campos, Gloria Ortega-Pérez, Emrique Boldo-Roda, Juan-Manuel Sánchez-Hidalgo, Angela Casado-Adam, Lidia Rodríguez-Ortiz, Enrique Aranda, Maria Teresa Cano-Osuna, Cesar Díaz-López, Antonio Romero-Ruiz, Javier Briceño-Delgado, Sebastian Rufián-Peña
Erschienen: 2023 Journal: JAMA Surgery
Zentrale Ergebnisse
Die Studie zeigte eine verbesserte Lokoregionskontrolle bei Patienten mit T4-Tumoren, die die Kombination aus vollständiger chirurgischer Resektion und HIPEC erhielten, im Vergleich zur alleinigen Operation.
Einordnung der Evidenz
Die Ergebnisse dieser Studie tragen zur wachsenden Evidenz für die Rolle von HIPEC als adjuvante Therapie bei lokal fortgeschrittenem Dickdarmkrebs bei.
Bedeutung für Patientinnen und Patienten
Die Anwendung von HIPEC könnte die Chancen auf eine vollständige Tumorresektion und somit eine verbesserte Prognose für Patientinnen und Patienten mit T4-Tumoren erhöhen.
Grenzen der Studie
Die Ergebnisse der Studie sollten im Kontext der spezifischen Patientengruppe und der verwendeten HIPEC-Protocols interpretiert werden. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Langzeit-Wirksamkeit und Sicherheit von HIPEC besser zu verstehen.
Quellen
JAMA Surgery, 2023
Hinweis
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